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Wind RiverDie perfekte Kombination aus
Kanufahren und Bergwandern
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Besonders eng und spektakulär wird es schließlich im Lower Peel Canyon. Steile, fast bedrohliche Felswände, engen den Fluss auf ein Minimum ein. Und wem das Einfliegen schon großen Spaß gemacht hat, der darf sich nun auf einen langen Rückflug über die Gegend freuen, die wir in den vergangenen 17 Tagen leibhaftig erleben durften. Der Wind River führt
durch ein sehr sensibles Ökosystem nahe des Polarkreises das
extremsten Witterungsbedingungen ausgesetzt ist
. Doch bevor es schließlich auf den Wind River geht, unternehmen wir von unserer Gästecabin aus, eine Tagestour auf dem Takhini River. Dieser eignet sich hervorragend um Paddeltechniken aufzufrischen, ohne Gepäck und in entspannter Atmosphäre. Damit sind wir gut vorbereitet und eingestimmt auf die kommenden Tage in der Wildnis. ( Wo ist eigentlich im Yukon keine Wildnis ? ) |
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Reiseverlauf
1. Tag |
Ankunft
in Whitehorse
und Abholung am Flughafen. Möglichkeit für letzte Einkäufe vor der Tour. Anschließend Fahrt zum Yukon Wild Basis Lager. Unterkunft in unserer Gästecabin, b.z.w. Camping im Trapperzelt |
2. Tag |
Mit
einem Trainingstag zum Auffrischen von Paddelschlägen und Ausweichmanövern,
stimmen wir uns ein, auf herrliche Wochen im Yukon. Nur eine kurze Fahrt, und wir erreichen den Kusawa Lake aus dem der Takhini River ausfließt. Auch hier erst einmal tolle Landschaft zum betrachten und die Kameras hervorzukramen. Dann lassen wir die Kanus zu Wasser für eine Tagestour auf dem Oberlauf des Takhini der gleich durch sein klares Wasser im Kiesbett begeistert. Mit flotter Strömung geht es voran. Stellenweise muss Felsen ausgewichen werden. Jede Menge Kehrwasser geben uns Gelegenheit zum Üben. Ohne Gepäck im Boot kann man bedenkenlos ausprobieren wo die Grenzen des Kanus, und die Eigenen, liegen. Eine interessante Stromschnelle können wir mehrmals befahren, und dabei die Technik verfeinern. Eigentlich ein Tag, wie er zu Beginn jeder längeren Kanutour eingeplant werden sollte. Um ein paar Erfahrungen und Übungen reicher , fahren wir am Abend zurück ins Yukon Wild Basislager und verbringen dort die Nacht |
3. Tag |
Auf dem Klondike Highway fahren wir nach Mayo. Vom Wasserflughafen am Stewart River fliegen wir ca. 1 Stunde zum Mc Clusky Lake, dem Start unserer Wind River Tour. Schon kurz nach dem Start fliegen wir in die Wernecke Mountains hinein. Das Farbenspiel von Sonne und Wolken auf den schroffen Höhenzügen aus dieser Perspektive sind schon genial. Wir überfliegen den Oberlauf des Wind River und folgen dem Bachbett bis zum Mc Clusky Lake. Im Nu liegen unser Gepäck und die Kanus am Ufer, und der Flieger ist hinter den Bergen verschwunden. Die Stille kehrt ein, und das erste Camp will eingerichtet werden. Vielleicht später noch ein paar Paddelschläge auf dem Lake. |
4. Tag |
Unsere Tour beginnt mit einer kurzen Portage ( ca. 200m ) vom McClusky Lake zu einem kleinen Bach der zum Wind River führt. Im Bach müssen wir bei niedrigem Wasserstand unsere Boote größtenteils leinen. Am Anfang ist der rund 200 km lange Wind River noch recht schmal und bei niedrigem Wasserstand muss das Kanu möglicherweise ab und zu getreidelt werden. Die Landschaft ist nun weit und offen. Herrliches klares Wasser und großflächige Camps am Ufer erzeugen ein Gefühl von Großzügigkeit. Auf dem ersten Abschnitt erwarten uns einige enge Kurven mit Holzhindernissen und gleich vom Start weg flotte Strömung |
| 5.- 11. Tag | Der
türkisfarbene Wind River, die Werneke Mountains mit Ihren Schluchten
und die umliegende Tundra ziehen unsere Aufmerksamkeit gleichermaßen
auf sich. In kurzen Paddeletappen verlagern wir unsere Camps. Kiesufer
wechseln mit grasiger Tundra ab. Jeder Bacheinschnitt fordert
zum Anhalten und Erkunden auf. Die bizarren Formen der Berge
am Bond Creek lenken ständig vom interessanten, sprudeligen Wind River ab. Stets
muss sorgfältig manövriert werden. An besonders gut geeigneten
Stellen bleiben wir 2 Nächte, um Ausflüge
zu Fuß in die Umgebung zu unternehmen.
Ein exponierter Aussichtspunkt auf einem der Berge ist immer in
der Nähe und will erklommen werden. Unsere Camps inmitten
dieser offenen weiten Landschaft sind schon Aussichtspunkte in ihrer
eigenen Art. Eine enge Schlucht mit einem kaskadenförmigen Wasserfall
werden wir erwandern, wie auch malerische Seen inmitten der Tundra. Dallschafe ,
Karibus und Bären konnten wir auf diesem
Abschnitt gut beobachten. Bedingt durch die langen Tage haben wir viel
Zeit um neben dem Kanufahren auch die Atmosphäre der Landschaft vom
Camp und bei den Ausflügen zu Fuß zu genießen. Im Bereich des
Bear River verlocken viele schöne Aussichtspunkte bestiegen zu
werden. |
| 12.- 15. Tag | Nach dem Royal Creek verlässt der Wind die hohen Berge und strebt mit zunehmender Geschwindigkeit dem Peel River Plateau entgegen. In einem Gewirr von Flussarmen folgen wir dem wasserreichsten Arm. Kleine Schwälle und turbulente Zusammenflüsse erfordern stets unsere Aufmerksamkeit. Vor dem Little Wind River erwartet uns eine interessante Stromschnelle. Die letzte Möglichkeit für eine Wanderung ist der Inselberg Mount Deception. Hier verbringen wir einen weiteren Wandertag. Die Aussicht auf den nun mächtig verästelten Wind River und das Peel River Plateau , bis hin zu den Richardson- und Mackenzie Mountains, ist gigantisch. Auf der letzten Etappe finden sich Steinkohle Ablagerungen , die der Fluss mitgerissen hat. Kurz vor der Mündung in den Peel River zwängt sich der Wind in einen engen, gewundenen Canyon. Die orange - gelben Felswände erforderten einen Fotostop in jeder Kurve. Fast unerwartet, und viel zu früh mischt sich der Wind River mit dem Peel in diesem Canyon. |
| 16. - 18.Tag | Wir lassen den Wind River hinter uns und die Landschaft gibt den Weg frei für einen sich mächtig ausdehnenden Peel River. Kurz nach dem Bonnet Plume türmen sich schwarze Felswände auf. Die letzte Einschnürung dieses Flusses auf seinem weiteren Verlauf. Der Lower Peel Canyon zwängt die zuvor weitläufige Wasserfläche auf ein Nadelöhr zusammen. Schwarz und bedrohlich wirken die senkrechten Wände. Spektakuläre Verwerfungen im Gestein sind hier zu sehen. Eine Stromschnelle im Canyon bringt je nach Wasserstand hohe stehende Wellen die zu überwinden sind. Bis zum Ende bleibt die Strömung des Peel River recht schnell, und senkrecht abfallende Felswände begleiten uns bis zum Ende der Tour an der Einmündung des Snake River. |
19. Tag |
Von
einer Kiesbank am Peel River holt uns schließlich das Wasserflugzeug
wieder ab. Ja, bei dieser Tour darf man zweimal Fliegen. Der
Rückflug nach Mayo geht über das Peel River Plateau , über
den Bonnet Plume River und durch die Wernecke Mountains. Ganz deutlich
lassen sich von oben die Streckenabschnitte erkennen, die wir
noch vor kurzem gepaddelt sind. Der Van erwartet uns in Mayo, und es geht nun auf der Strasse weiter nach Whitehorse. Übernachtung bei Yukon Wild. |
20. Tag |
Transfer zum Flughafen und leider Abschied nehmen vom Yukon |
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Ausrüstungsliste : persönliche Ausrüstungsgegenstände, die Sie unbedingt mitbringen sollten:
persönliche Ausrüstungsgegenstände, die Sie nach Bedarf mitbringen können:
Diese Ausrüstungsliste beschränkt sich auf das Nötigste, um die Tour gemütlich durchführen zu können. Natürlich lassen sich einige Gegenstände durch vergleichbare Artikel ersetzen. Auf jeden Fall sollten Sie diese Liste entsprechend Ihrer eigenen Bedürfnisse ergänzen. Versuchen Sie trotz allem, das Volumen Ihrer Ausrüstung möglichst klein zu halten, (Wasserflugzeug ist kein Jumbo). Erfahrungsgemäß packt man eher zuviel ein. Denkt daran, - wir fliegen !! |
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Abenteuer-Reisen Yukon Wild
P.O. Box 40132 Whitehorse, Yukon, Y1A
6M8 Kanada
Phone: 001867 668 5511