Der Yukon

Abenteuer-Reisen Yukon Wild

 

Klima     In der Wildnis unterwegs     Bärenbegegnungen   Camping     Angeln    Jagen    Waffen     Einreise    Yukon- Karte

 

Das Yukon Territorium

 - ein Begriff für Freiheit und Abenteuer, für Wildnis, Weite und grandiose Tierwelt ....
soweit hat das schon jeder gehört, doch was bedeutet das tatsächlich?

Mit einer Fläche von über 400.000 km2, eine Größe also wie die Bundesrepublik, die Schweiz und Österreich zusammen, liegt der Yukon direkt neben Alaska. Nördlich begrenzt durch die Beaufort Sea, im Osten und Süden jeweils durch die Provinz Alberta und British Kolumbien bezeichnet man den Yukon mit Recht als das nordwestlichste Territorium Kanadas. Trotz seines Umfanges wohnen im Yukon nur plus/minus 30.000 Menschen. Neben uns Menschen leben hier noch mehrmals soviel Karibus, doppelt soviel Elche, halb soviel Bären und Tausende wilder Schafe und Bergziegen. Hinzu kommen Biber, Marder, Nerze, Luchse, Wölfe, Kojoten und ungezählte Mengen an Flugwild und Vögel.
Wir teilen uns diese herrliche Natur sehr großzügig mit der Tierwelt, da wir ihnen 80% des Landes überlassen, was heißt, dass: 80% der Bevölkerung in der Hauptstadt Whitehorse lebt.
Entfernt man nun noch jegliche Industrie und alle Autobahnen, sowie alle Flughäfen, bis auf einen, auf dem täglich 3-4 Jets landen, versteht man, dass dieses Stück Erde als eines der letzten, intakten Wildnisgebiete bezeichnet wird. Ganze 7 Strassen durchziehen diese Landschaft, von denen nur zwei vollständig asphaltiert sind. Die längste und bekannteste Strasse, der berühmte Alaska Highway, ist auch heute noch nur eine zweispurige Teerstrasse. Beim Rest handelt es sich um abenteuerliche Schotterpisten.
Als Land der Kontraste bietet der Yukon neben glasklaren Flüssen und Seen, Bergen, Tälern und Schluchten einen schier endlosen Teppich an Fichten- und Pappelwäldern. Im Norden geht dieser in eine baumlose Tundra über, die sich bis ans Eismeer dehnt. Als Land der Superlative erhebt sich im Yukon mit über 6.000m das höchste Gebirge Kanadas, das größte, nicht-polare Eisfeld der gesamten Erde sowie die gesündeste Grizzly-Population Amerikas. Neben wunderschönen nordischen Blumen findet man mit Glück sogar Orchideen und Enzian. Anderswo auf der Welt als teure Köstlichkeit gehandelt, wird hier der zahlreich wild vorhandene Lachs (auch) an Schlittenhunde verfüttert. Bekannt geworden und dadurch auch weitgehend erforscht, wurde der Yukon erst durch den letzten großen Goldrausch von 1898 am Klondike River, der viele tausend Gold- und Glücksucher aus allen Teilen der Welt anlockte.
Der Yukon
– damals wir heute: ein Begriff für Freiheit und Abenteuer!

Klima

Der Sommer ist heiß und intensiv mit bis über 20 Stunden Sonnenlichteinstrahlung. Als semi-arides Klimagebiet erlebt der Yukon nur wenig Niederschlag. Dennoch sollte man gegen einen Regenguss gewappnet sein. Der bekannte Indianersommer, unser eigentlicher Herbst, erlebt seinen Höchstpunkt im September. Hier herrschen tagsüber noch angenehme Temperaturen von um die +20oC, nachts allerdings fällt das Thermometer schon mal unter Null. Der Winter ist lang, streng und kalt, mit Tiefsttemperaturen bis unter –40oC. Aber einen Mythos müssen wir dennoch zerstören: auch am kürzesten Tag haben wir im Winter noch 4-5 Stunden Tageslicht und sitzen nicht, wie mancherorts behauptet, im Stockdunkeln.

In der Wildnis unterwegs

Sie haben sich entschlossen, Ihren Traum wahr zu machen: alleine einen Wildnistrip zu unternehmen. Ob mit dem Kanu oder zu Fuß, Sie werden sich für die meiste Zeit weitab von menschlichem Kontakt aufhalten, und somit nicht mit schneller Hilfe rechnen können. Das sollte Ihrem Wildnisaufenthalt keinen Abbruch tun, nur sollten Sie sich gut vorbereitet in dieses Abenteuer begeben. Seien Sie sich sowohl der Erfordernisse des Trips als auch Ihren eigenen Fähigkeiten bewusst. Informieren Sie sich über das Terrain, dass Sie erwartet, bzw. den Schwierigkeitsgrad des geplanten Flusses. Gegebenfalls müssen Sie Ihre momentane Kondition ein wenig aufbessern. Ein Kanukurs ist nicht das Schlechteste zur Vorbereitung, falls man unsicher ist, ob man den Erfordernissen genügt. Seien Sie auf ungünstige Wetterbedingungen vorbereitet wie auch den Begegnungen wilder Tiere. Ziehen Sie nie ohne angemessenen Rettungsutensilien bzw. eine vernünftigen Erste Hilfe Ausrüstung los. Beides sollte den Gegebenheiten entsprechend gut verpackt aber auch für  jedermann schnell erreichbar sein. Seien Sie sich der gesundheitlichen Verfassung oder medizinischen Problematiken (Allergien, Diabetes) der gesamten Gruppe bewusst. Stellen Sie Ihre persönliche Ausrüstung den möglichen Gefahren entsprechend zusammen. Wird man einmal nass, sei es vom Regen oder einer Kenterung, kann eine lebensbedrohliche Unterkühlung aufgrund unserer klimatischen Bedingungen recht schnell einsetzen. Planen Sie für den Ernstfall und besprechen dies mit den restlichen Mitgliedern der Gruppe. 
Vor allem aber: Sehen Sie immer das Gute im Schlechten - begegnen Sie allen Unwegsamkeiten ruhig und gelassen - und genießen Sie in vollen Zügen!

Camping mit minimaler Belastung

Die Bewegung des No-Trace-Camping hat in Nordamerika in den letzten Jahren großen Aufschwung erfahren. Ihr Ziel, die Wildnis spurenlos zu hinterlassen, ist wohl eine ehrenhafte wenn auch unerreichbare Vorstellung. Dennoch kann man zum Erhalt der Wildnis als solche vieles beitragen. Niemals wird man ohne jegliche Spuren durch unberührte Natur wandern oder in ihr  campen können. Wohl aber kann man die Belastungen auf ein minimales Maß reduzieren. Low-Trace-Camping ist möglich!!!
Beachtet man ein paar wichtige Vorsichtsmassnahmen, erhält man die Natur nicht nur für ihre Bewohner, sondern auch für den nach einem Kommenden und für sich selbst:
Beim Wandern ist es wichtig, die Bodenvegetation so wenig wie möglich zu stören. Bilden Sie nicht weitere, neu eingetretene Pfade. Bewegen Sie sich im Hochgebirge auf steinigem Grund. Meiden Sie Flächen mit Wildblumen. 
Beim Campen gilt dasselbe: Benutzen Sie vorhandene Feuerstellen, wenn Sie nicht auf einem Kocher kochen möchten. Ist der Bau einer Feuerstelle erforderlich, so kann dieser diskret auf steinigem Boden geschehen, um anschließend wieder beseitigt zu werden. Sammeln Sie soviel Feuerholz wie möglich vom Boden auf. Das Fällen von Bäumen und großräumigen Entasten hinterläst oft einen bleibenden Eindruck. Tun Sie dies selektiv, verstreut und nur mit alten, bereits toten Hölzern. Niemals frische Bäume absägen . Bauen Sie keine Gestelle oder sonstige Vorrichtungen, der nächste Paddler möchte unberührte Landschaft erleben - wie auch Sie selbst. Löschen Sie Ihr Lagerfeuer immer und vollständig. Nur wenn Sie Ihre Hand in die Asche halten können, sind Sie sicher, dass das Feuer tatsächlich aus ist. Dann kann die Asche umgegraben werden.
Es sollten überall dort Kocher benutzt werden, wo Waldbrandgefahr herrscht, wo Lagerfeuer verboten sind oder wo es kein abgestorbenes Feuerholz gibt.
Hinterlassen Sie niemals Abfall: was man hinein trägt, kann man auch wieder hinaustragen! Hier sind neben allem Unverbrennbarem besonders Flaschen und Dosen gemeint. Vergraben ist eine unschöne Naturlüge. Meist werden diese Hinterlassenschaften von wilden Tieren eh wieder ausgegraben.
Spülwasser kann in einem Loch entsorgt werden oder Sie befördern es weit hinaus in ein fließendes Gewässer. Benutzen Sie für alle Reinigungsvorgänge biologisch abbaubare Seifen.
Die Wildnistoilette sollte ein mindestens 60m von jedem Wasserlauf und gut über der Hochwassermarke liegendes Loch sein, das je nach Gruppengröße 20cm oder tiefer zu graben ist.Schon dafür ist das Mitnehmen eines Klappspatens sehr sinnvoll.  Die hiesigen klimatischen Bedingungen sowie der teilweise vorhandene Permafrostboden verlangsamen die bakteriellen Zersetzung von Abfall und Fäkalien ungemein. So sollte Toilettenpapier im Lagerfeuer verbrannt oder mit rausgenommen werden. Vor Verlassen des Camps muss das Toilettenloch zugeschüttet werden. 
Das Errichten von Campeinrichtungen wie Sitze, Bänke und Tische, seien sie auch noch so rustikal, nimmt dem Platz ihre Urwüchsigkeit und weist mehr als alles andere auf Ihre ehemalige Gegenwart hin.

Begegnungen mit Bären

Überall in den Veröffentlichungen findet man sie, die Bären. Nun möchten Sie auch in die Wildnis und werden der Möglichkeit gegenüberstehen, diesen Monarchen der Natur zu begegnen. Auch wenn es zu nur wenig Zusammenstössen von Bären und Menschen kommt, sind diese im Ernstfall lebensbedrohlich. Aber mit ausreichender Kenntnis über das Verhalten von Bären, ihrem gewohnten Lebensraum und ihren Essgewohnheiten werden Sie die jeweilige Situation besser einschätzen und sich richtig verhalten lernen.  Bären sind nicht per se gefährlich, meist ist es die Situation der Konfrontation, die den Auslöser gibt. Jede Situation ist aber anders als die nächste und es gibt keine allgemein gültigen Ratschläge. Dennoch ist es hilfreich, sich die folgenden Maßnahmen zu vergegenwärtigt:
Als Präventive
: Locken Sie den Bären nicht an !!!
Verpacken Sie Ihre Lebensmittel, so weit es, geht geruchsdicht. Lassen Sie niemals Lebensmittel oder Reste davon im Camp oder auf der Tour herumliegen, Verbrennen Sie Abfall vollständig oder nehmen ihn, falls dies nicht möglich ist, wieder mit hinaus. Entsorgen Sie Fischreste am besten in fließenden Gewässern. Meiden Sie geruchsstarke Kosmetikartikel. Nehmen Sie niemals irgendwas, das riecht, mit in Ihr Zelt. (Und erinnern Sie sich jeden Abend daran, Tagesrucksäcke oder Jackentaschen danach durchzusuchen.) Und natürlich: niemals einen Bären füttern.
Allgemeines unterwegs
: Reizen Sie den Bären nicht !!!
Überraschen Sie niemals einen Bären. Ein überraschter Bär neigt zur Verteidigung, da er die Motive des "Eindringlings" nicht kennt. Bewegen Sie sich soweit es geht im offenen Gelände oder machen Sie auf sich aufmerksam. Bedrängen Sie niemals einen Bären, auch wenn es bessere Fotos geben könnte. Er fühlt sich vielleicht in die Enge getrieben und kann angreifen. Nutzen Sie die technischen Vorteile eines Teleobjektives oder Fernglases. Nähern Sie sich niemals einer Bärin mit Jungen oder einem Bären der Aas oder dergl. zu fressen scheint. In beiden Fällen werden die Tiere sich und ihr Eigentum verteidigen wollen. 
Sie sehen einem Bären: 
solange der Bär Sie nicht bemerkt, genießen Sie den Augenblick und ziehen sich, sobald wie möglich, leise und unauffällig zurück. Niemals rennen. Achten Sie beim Rückzug auf das Verhalten des Bären. Wenn Sie ihm nicht ausweichen können, machen Sie ihn vorsichtig auf sich aufmerksam, indem Sie ihn aufrecht mit über dem Kopf erhobenen Armen ruhig aber bestimmt ansprechen.
Der  Bär sieht Sie:
Die Situation analysieren !!!
sollte der Bär sich nicht, wie in den meisten Fällen, selbst entfernen, und sich Ihnen gar nähern, gehen Sie langsam rückwärts in die Richtung zurück, aus der Sie gekommen sind. Behalten Sie den Bären immer im Auge. Sprechen Sie weiter ruhig auf ihn ein. Folgt er Ihnen, belieben Sie sofort stehen. Versammeln Sie alle Gruppenmitglieder. Niemals rennen oder schreien. Der Bär sollte die Situation als unbedrohlich für sich einschätzen und sich dann entfernen.
Der Bär greift an:
Tot stellen!!!
Ein Bär greift nur dann tatsächlich an, wenn er Kontakt mit dem Mensch aufnimmt. Scheinattacken sind sehr häufig. Sie enden meist einige Meter vor dem Menschen und können wiederholt werden. Eine sehr wirksame Abwehrmaßnahme ist hier der Bärenspray, der auf einem Abstand von nicht mehr als 5 Metern eingesetzt werden soll. Die hochkonzentrierte Pfefferladung wird dem Bären seine Sinnesorgane wie Augen, Nase und Geschmack bis zu dem Punkt beeinträchtigen, dass er von einem weiterem Angriff absieht. Bei einem wirklichen Angriff müssen Sie sich tot stellen. Liegen Sie mit dem Gesicht nach unten auf den Boden, die Hände im Genick verschränkt, und rühren Sie sich nicht. So schützen Sie Ihre lebenswichtigen Körperteile, während Sie dem Bären zu verstehen geben, dass Sie keine Bedrohung darstellen. Ein Rucksack auf Ihrem Rücken gibt zusätzlichen Schutz. Bleiben Sie so lange regungslos liegen, bis Sie sicher sind, dass der Bär auch wirklich fort ist. 
Der
Bär sieht Sie als Nahrung an: Kämpfen was das Zeug hält !!!
Die Ausnahme, in der sich Tot stellen als lebensgefährlich erweist, tritt dann ein, wenn der Bär Sie als Futter auswählt, was er in der Regel nicht tut, da wir Menschen nicht generell in der Nahrungskette des Bären enthalten sind. Dennoch treten diese Fälle sehr vereinzelt bei Schwarzbären auf. Lässt der Bär auf Ihre Tot-Stell-Aktion nicht von Ihnen ab, muss man mit dieser Möglichkeit rechnen. Kämpfen Sie mit allen Mitteln: Treten, Schlagen, Stöcke, Steine, was eben zur Verfügung steht, wobei die Nase des Bären das Hauptziel sein sollte. Jeder Bär, der in Ihr Zelt einbricht oder dieses versucht, sollte auf alle Fälle vertrieben werden. Ebenso Bären, die Ihnen längere Zeit folgen oder sich an Sie heranpirscht.

Angeln 

Auch beim Angeln ist der Yukon etwas besonderes. In keiner weiteren Provinz Kanadas wird so viel geangelt wie im hier. Wer im Yukon angeln will, benötigt einen gültigen Angelschein. Das gilt sowohl für Einheimische als auch Besucher. Der Angelschein ermächtigt in der vorgeschriebenen Zeit das Angeln im ganzen Yukon, ausser in Nationalparks.  Diese Bestimmungen werden in einer kleinen Broschüre beim Erwerb der Angellizenz mit ausgehändigt.  Sie unterrichtet unter anderem über Fanglimits, erlaubte Fangtechniken, Einschränkungen und vorhandene Fischarten. Der Angelschein muss unter allen Umständen immer mit sich geführt werden. Er ist in vielen Restaurants, Läden und Tankstellen zu erhalten sowie über die beiden Umwelt-Behörden : Renewable Resources und Department of Fisheries and Oceans

Jagen

Anders als das Angeln ist das Jagen für den Besucher im Yukon recht eingeschränkt. Auch hier geht natürlich nichts ohne eine gültige Jagdlizenz. Man erhält sie ebenfalls bei der  Umweltbehörde: Renewable Resources, zusammen mit den derzeit gültigen Jagdbestimmungen.
Für Gäste ist das Jagen auf Niederwild und Zugvögel beschränkt. Als Niederwild sind nur Eichhörnchen, Stachelschweine und Kaninchen erlaubt, und erst ab dem 1. September  Schnee- und Moorhühner. Gänse und Enten können nur vom 1. Sept. bis 31. Oktober geschossen werden.  Jagdlizenzen für Zugvögel erhalten Sie auf einem Postamt.
Auf Großwildjagd kann der nicht im Yukon ansässige nur in Verbindung mit einem lizenzierten Grosswild-Jagdunternehmen gehen. (Link: renres.gov.yk.ca/hunting/)

Schusswaffen

Verlassen Sie sich bitte nicht darauf, sich während Ihrer Tour im Yukon mit einer Schusswaffe ernähren zu können. Nicht nur sind die Jagdbestimmungen für den Besucher sehr eingeschränkt, auch hält sich das jagdbare Wild nicht immer da auf, wo man es gerne hätte. Als persönlichen Schutz gegen Bären kann das Gewehr im Ernstfall mehr Schaden anrichten als helfen. Ganz besonders für den Baren, der vielleicht gar nicht angreifen wollte. In den Nationalparks ist das Tragen einer Schusswaffe generell verboten.
Sollten sie eine Schusswaffe in den Yukon einführen wollen, unterliegen Sie strengen kanadischen Einfuhrgesetzen. Auch das Mitführen einer Schusswaffe im Yukon ist strikt geregelt und wird überwacht. Am besten informieren Sie sich darüber bei der Umweltbehörde:
Renewable Resources. (Link: renres.gov.yk.ca/hunting/)

Einreisebestimmungen und Empfehlungen

Zur Einreise nach Kanada ist ein Visum nicht erforderlich. Es genügt ein gültige Reisepass. 
Als Folge der neuen, erhöhten Sicherheitsvorkehrungen werden feuergefährliche Utensilien nun sehr viel strenger gehandhabt. Im letzten Sommer wurden am Flughafen Whitehorse zahlreiche Benzinkocher sowie deren Behälter konfisziert, auch wenn diese leer und gereinigt waren. Das gleiche gilt für  Streichhölzer, Feuerzeuge und Feuerzeugbenzin. Da half auch nicht, dass dieselben zwei Wochen vorher die Abreise in Frankfurt unbeanstandet überlebt hatten. Bärensprays dürfen auch im Gepäckraum nicht transportiert werden. Problemloser lassen sich da die 50 Zigarren, 200 Zigaretten, das Kilo Tabak oder 1,1 Liter Spirituosen bzw. 8,5 Liter Bier zollfrei einführen.
 
Als Zahlungsmittel hat sich der Reisescheck oder das Bargeld neben einer verbreiteten Kreditkarte am praktischsten erwiesen. Geldautomaten zum Abheben von Bargeld stehen in fast jedem Bankgebäuden und auch dem einen oder anderem Lebensmittelgeschäft zur Verfügung. 
Eine Reisekrankenversicherung oder Reiserückholversicherung ist auf alle Fälle empfehlenswert.
Sollte man beabsichtigen, sich ein Fahrzeug zu mieten, benötigt man entweder einen nationalen europäische Führerschein, der noch mindestens 3 Monate Gültigkeit hat, oder einen internationalen Führerschein. Im Yukon besteht Anschnallpflicht. 

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